Eicma 2012 live: der Triumph-Stand

Das komplett erneuerte englische Sortiment

Nach vielen Jahren des Winterschlafs sorgt die 600-Supersportwagen-Branche auf der EICMA in Mailand wieder für Schlagzeilen. Das Verdienst gebührt sicherlich den Unternehmen, die mutig wieder in einen Sektor investieren, der bis vor wenigen Monaten noch wie ein vom Aussterben bedrohter Sektor schien.

Eine davon ist sicherlich die englische Triumph, die 2013 das neue Modell ihrer Daytona 675 in den beiden Basis- und R-Versionen zu den Händlern bringt. Seit 2006, dem Jahr seines ersten Erscheinens, gilt dieses Motorrad allgemein als eines davon der Beste seiner Kategorie, der in vielen journalistischen Vergleichen die renommiertesten japanischen Vierzylinder-Maschinen schlagen kann.
Allerdings wirkte die Vorgängerversion in mancher Hinsicht etwas rauer, grober und weniger einladend als ihre japanischen Konkurrenten, und vielleicht war es gerade das, was sie in den Augen vieler Enthusiasten, die kein Interesse an Fahrkomfort und Eleganz hatten, so attraktiv machte. Das auf der EICMA 2012 vorgestellte Fahrrad wirkt jedoch weicher im Erscheinungsbild und ähnelt vielleicht sogar etwas mehr dem „Japs“. Der 3-in-1-Auspuff – zuvor unter dem Sattel positioniert – wird jetzt unter dem Motor eingesetzt, mit einem kurzen Schalldämpfer, der aus der rechten Seite der Verkleidung herausragt. Diese Wahl wurde durch den Wunsch bestimmt, die Massen zu zentralisieren, um das Fahrrad agiler und stabiler zu machen. Neu ist auch das Herzstück dieses Bikes, der kraftvolle 675-cm³-Dreizylinder. Tatsächlich leistet dieses neue Aggregat 128 PS (drei mehr als die Vorgängerversion) und kann dank eines kürzeren Hubs und einer größeren Bohrung außerdem 14.400 U/min erreichen, bevor der Begrenzer eingreift. Eine weitere absolute Neuheit dieses Modelljahrs 2013 ist das ABS, das in der R-Version serienmäßig und in der Basisversion optional ist. Letzteres ist nicht nur sorgfältig für den Einsatz auf der Rennstrecke kalibriert, sondern auch vollständig abschaltbar und weist ein ausgesprochen geringes Gewicht auf: nur 1,5 kg, was für ein so komplexes Gerät sehr wenig ist. Stilistisch gesehen verleiht das Fehlen des Auspuffs unter dem Sattel dem Heck des 675 am Heck deutlich stromlinienförmigere und essentiellere Linien, wie es die heutigen Standards erfordern. Vorne behält die neue Front das Layout mit zwei vom Airbox-Einlass getrennten Scheinwerfern bei; neues Design auch für Riemen und Hüllen. In seiner R-Version (erkennbar am roten Sitzträgerrahmen) stellt dieser Triumph den idealen Ausgangspunkt für die Vorbereitung eines Rennfahrzeugs dar. Tatsächlich können nur wenige andere Motorräder auf dem Markt mit einer solchen Serienausstattung aufwarten: elektronisches Getriebe, Öhlins-Federung, Brembo-Bremssystem mit Monoblock-Bremssätteln und viele Carbon-Details wie der vordere und hintere Kotflügel.

Das Flaggschiffmodell des englischen Unternehmens war auch auf der EICMA 2012 vertreten, die Street Triple 2013. Bereits auf der Intermot in Köln vorgestellt, hat die kleine Naked viele Gemeinsamkeiten mit der verkleideten Daytona, über die wir bereits gesprochen haben. Tatsächlich gibt es auch für sie zwei Versionen: die Basisversion und die R-Version, wobei letztere sich auch in diesem Fall durch den roten Heckrahmen und zahlreiche Carbonteile auszeichnet, die ihr einen exquisiten Rennsport-Look verleihen. Die auffällige Frontleuchte sowie die Linie sind direkt von der Speed ​​Triple übernommen. Traditionsgemäß bietet Triumph eine große Auswahl an Möglichkeiten zur Individualisierung des Motorrads, wie z. B. die Spitze, die Verkleidung, die Spiegel mit Befestigungen an den Lenkerenden, den Arrow-Schalldämpfer und viele andere „Goodies“, die, sofern der Geldbeutel es zulässt, dazu beitragen Die Café-Racer-Seele dieses Modells wird noch stärker betont.

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